Presseinformation

14.09.2020

Stadt hat 7,3 Mio. Euro in Verbesserung der Radwege investiert

Teilnahme am ADFC-Fahrradklimatest 2020

Quelle: https://fahrradklima-test.adfc.de/

Und wie ist Radfahren in Deiner Stadt? Diese Frage stellt der ADFC und ruft wieder zur Teilnahme am Fahrradklima-Test auf. 

Die Stadt Brandenburg an der Havel unterstützt diese Aktion und bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich an der Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse dienen als Orientierungshilfe für die Wahrnehmungen der Radelnden. Die Befragung wird über einen Online-Fragebogen unter www.fahrradklima-test.de durchgeführt. 

„In den vergangenen 10 Jahren haben wir viel erreicht und insgesamt über 7,3 Mio. Euro in den Ausbau des Radverkehrs investiert. Das ist für unsere Stadt eine enorme Summe. Die Nutzung des Fahrrades wird gerade für kurze Strecken innerhalb unserer Stadt immer beliebter. Deshalb investieren wir auch weiter in den Ausbau des Radverkehrs, um damit die Lebensqualität zu fördern und dem gestiegenen Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein zu entsprechen“, erklärt Oberbürgermeister Steffen Scheller.

Zahlreiche Verkehrspunkte wurden in den letzten Jahren für den Radverkehr verbessert, z.B.:

  • Querung der B 1 bei Gollwitz
  • Sanierung sowie Um- und Neumarkierung Mühlentorstraße
  • Sanierung Burgweg
  • Umbau Nicolaiplatz
  • Sanierung W.-Sänger-Str. mit besonderer Markierung für Radfahrer
  • Sanierung Beetzseeufer und Unterführung Homeyenbrücke
  • Sanierung Geschw.-Scholl-Straße
  • Sanierung Verbindung Geschw.-Scholl-Straße - Hauptbahnhof
  • Umbau und Freigabe in Gegenrichtung Am Marienberg/Bergstraße
  • Anbindung F.-Ziegler-Str. – Wilhelmsdorfer LS
  • Teilsanierung der Hauptstraße durch Einbau geschnittenen Pflasters

Der städtische Fahrradverkehrsbeauftragte Jens Tober ergänzt: „Auch in den kommenden Jahren werden wir daran weiterarbeiten, das Radfahren in Brandenburg an der Havel zu fördern. Unsere Stadt ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen des Landes Brandenburg. Diese Mitgliedschaft bedeutet aber nicht, dass wir schon jetzt in allen Bereichen so fahrradfreundlich sind, wie wir uns das für die Zukunft wünschen. Es heißt aber, dass wir uns aktiv an einem Prozess beteiligen, der uns diesem Ziel näherbringt und uns die Ziellinie nicht aus den Augen verlieren lässt. Wie in vielen anderen Lebensbereichen steigen auch im Radverkehr die Ansprüche. 

Oberste Priorität haben Sicherheit und die frühzeitige Vermeidung von Verkehrskonflikten. In diesem Sinne werden Entscheidungen in Planungsprozessen nach sorgfältiger Abwägung aller Interessen getroffen. Nicht das Recht des Stärkeren, sondern gegenseitige Rücksichtname müssen das Verkehrsgeschehen prägen.“